Softwaredesign Andreas Gerdes
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Die Pixelkreaturen

"Pixel Creatures" ist ein Work-in-progress, bei dem es um computergenerierte Grafik einerseits, die Erforschung "künstlichen Lebens" (AL, artificial life) und zellulärer Automaten (CA, cellular automata) andererseits geht.
Beobachtet werden nicht die künstlichen Geschöpfe, sondern die Ergebnisse ihres Wirkens.
Die Welt der Pixelkreaturen ist ein Rechteck von üblicherweise 800*600 Pixeln. Ihr zweidimensionaler Lebensraum besitzt im derzeitigen Stadium 256 Nuancen des Umweltfaktors Grauwert - Gegenstand auch des Stoffwechsels der PK.
Grau in seinen unterschiedlichen Werten ist ihnen Nahrung, Reiz, Hemmschwelle, Grauwerte sind auch die Ergebnisse ihres Wirkens.
Ferneres Ziel des Spieles mit den PK ist deren zunehmende Unabhängigkeit von Eingriffen in den Programmablauf, außerdem ihre wechselseitige Beeinflussung, idealerweise Lern- und Entwicklungsfähigkeit.

Ziel sind darüber hinaus natürlich Bilder, computergenerierte Grafik abseits der in diesem Bereich dominierenden glatten bzw. fraktalen Geometrie; quasi-realistische Effekte sind die natürliche Folge der Anlage des ganzen Projekts, die Anmutung von mikroskopischen oder Satellitenaufnahmen bestätigt - naiv betrachtet - die "Wirklichkeitsnähe" des im Programm implementierten Verhaltens der Pixelkreaturen - naheliegende Stichwörter sind hier z.B. Verwitterung, Erosion, Zersetzung etc.

In letzter Zeit hat sich nicht viel getan, was die Pixelkreaturen angeht. Aus Mangel an Zeit und Muße. Eine Seite mit Abbildungen aus einem früheren Stadium des Programms gibt es hier.